Mittwoch, 29. April 2009
Vorbild Island!
Restroom Detective Cangrande hat uns auf eine großartige Sitte in Island hingewiesen. Dort werden die Fotos von Bankern, die für die schwere Finanzkrise verantwortlich sind, in den Urinalen ... aber schauen Sie doch selbst!
Montag, 27. April 2009
"I don´t stop before I have them all!!!"
Wir kennen es alle. Man hat einen fremden Abort aufgesucht, das Geschäft wird verrichtet und wir sehen uns derweil gelangweilt um. Nicht so urppel! Er hat den interessierten Toilettenblick nach oben, nach rechts & links zum Sammelthema gemacht - und die Fotos für uns ins Internet gestellt. Danke urppel!
P.S.: Was uns urppel besonders sympathisch macht, ist seine Selbstverpflichtung - "I don´t stop before I have them all!!!" Genau so muss es sein!
P.S.: Was uns urppel besonders sympathisch macht, ist seine Selbstverpflichtung - "I don´t stop before I have them all!!!" Genau so muss es sein!
Montag, 15. Dezember 2008
Bodenlos
Frau Regina aus Bärlin hat uns dieses wunderbare Bild geschickt. Die bodenlos schöne Fußbodenmalerei einer Toilette. Leider weiß Frau Regina gar nicht mehr, wo sie es her hat - wer kann helfen? Wer kennt die Quelle?
Dienstag, 24. Juni 2008
Das gefällt uns

Krieg ist beschissen, meint die libanesische Künstlerin Nada Sehnaoui, und wir stimmen ihr volles Rohr zu!
Samstag, 29. März 2008
Vandalismus-Gefahr in Herten clever gebannt
Glücklich ist, wer den Vandalismus auf exakte Viertelstündchen festlegen kann. Das gelingt dem bemerkenswerten Herten-Forum mit seinem feinen Toilettchen auf clevere Art und Weise.
Freitag, 7. Dezember 2007
I am Legend - Wir waren am Set
Will Smith' neuer Film "I am Legend" ist noch nicht in den Kinos, macht aber jetzt schon die Fans ganz kirre. Warner Bros Pictures hat eine umfangreiche Fan-Zone nur für den Film eingerichtet, wo regelmäßige News die Stimmung noch weiter anheizen. Und was wurde am 9. November unter Daily Broadcast gemeldet? Die Fans wurden auf unseren feinen, kleinen Film hingewiesen, den wir im Oktober letzten Jahres am Set in New York City gedreht hatten. Sie haben das Filmchen noch nicht gesehen? Na, dann aber los:
Dienstag, 13. November 2007
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Drei ausgefeilte Bewertungskriterien

Was haben Perth in Schottland, Bad Hersfeld in Nordhessen und Bielefeld in Ostwestfalen gemein- sam? Sie beherbergen gute Kaffeebraustuben. Was in Perth das "costa", ist in Bad Hersfeld die "Gelateria Zanella" und in Bielefeld das "Miner's Coffee".
Für Schottland ist es eh sehr bemerkensert, dass trinkbarer Kaffee gereicht wird. Costa ist offenbar eine ehrbare Ausnahme auf der großen Insel. Sehr selbstbewusst tritt daher die Eigenwerbung auf: "Only at costa is coffee a work of art".
Die Gelateria Zanella mischt neben dem gelungenen Kaffeeangebot auch noch sehr gute Eiscremes zusammen. Statt dem gern üblichen Kalt & Süß = Speiseeis, wird hier mit Früchten, Aromen, Sahne und was nicht alles gearbeitet. Da schmeckt es selbst Restroom Detectives auf der Durchreise.
Und das Miner's Coffee in Bielefeld hat sogar die Auszeichnung "Honored by Restroom Detectives" erhalten, denn hier vereinen sich unsere drei ausgefeilten Bewertungskriterien auf feinstem Niveau:
1. Ein stets freundlicher Restroom, der in aller Gelassenheit betreten werden darf. Olfaktorische oder optische Rüpeleien werden auch bei wiederholter Begutachtung nicht angetroffen.
2. Eine hauseigene Angebotspalette, die dem Menschen wohlgefällig ist und sein Leben zu bereichern trachtet.
3. Statt IKEA-kompatiblen Schrott anzuhäufen, wird ohne Aufdringlichkeit ein eigenes kreatives und stimmiges Gesamtambiente vorgeführt.
Bonuspunkt: Im Bielefelder Miner's Coffee kann man auch in den Restrooms Musik hören, was aufgrund der GEMA-Gebühren, die pro Raum und nicht pro Objekt bezahlt werden müssen, heute nur noch sehr selten anzutreffen ist.
Und weil diese Lokalität derart vorbildlich ist, hängt das Ehrenschild der Restroom Charts in den Toiletten des Miner's Coffee. An welchen erlesenen Orten der Welt es außerdem noch hängt, davon später mehr. Aber vorher der Aufruf des Tages an alle:
Wer eine Lokaliltät findet, die ebenfalls alle drei vorgenannten Punkte erfüllt, soll sich bitte an den Restroom King wenden. Denn Ehrenschilder werden natürlich auch auf Vorschlag externer Restroom Detectives vergeben. Nur zu!
Dienstag, 25. September 2007
Unser liebstes Stück
Dieses wunderschöne Foto haben wir Frank Kunert zu verdanken. Mit Freude hat er sein Bild in die Restroom Charts integriert. Ja, hier gehört sein Bild hin. Lieber Frank Kunert, viele Grüße nach Frankfurt!
Dienstag, 24. Juli 2007
Dienstag, 3. Juli 2007
Jetzt neu: Urin-Polizei
Jetzt neu in Deutschland: Die Urin-Polizei schnüffelt an öffentlichen Urinalen und kümmert sich auf diese Weise vorbildlich um die Volksgesundheit. Hübsch dabei: Verhaltensmaßregeln für den Frischpinkler werden öffentlich hinterlassen - damit sich alle daran fortbilden können. Danke Kommissar Uwe!
Sonntag, 3. Juni 2007
Rote Liste gefährdeter Arten
Die Rote Liste gefährdeter Arten ist nun endlich auch für einen besonderen Service in öffentlichen Toiletten geschaffen worden. Gründer ist der Restroom King, der mit seinem Appell an die Weltöffentlichkeit fordert: Lasst die Kotzbecken nicht aussterben! Denn, mal ehrlich, wo sieht man sie noch, die hübsch-brachialen Gefäße, die unseren Großvätern stets zu Diensten waren, wenn die sich umweltfreundlich entleeren wollten?
Die Restroom Charts haben einige der letzten überlebenden Exemplare ausfindig gemacht, z.B. diese:

Oben: Ein Exemplar aus Kamen
Bemerkenswert: Es fehlen die traditionellen Haltegriffe

Oben: Ein Exemplar aus Hagen
Auch hier fehlen die lieben Haltegriffe, aber das Urinal lädt zu spontaner Doppeltätigkeit ein

Oben: Ein Exemplar aus Bielefeld
Sehen Sie oben die zwei stolzen Haltegriffe blinken?
Die Restroom Charts haben einige der letzten überlebenden Exemplare ausfindig gemacht, z.B. diese:

Oben: Ein Exemplar aus Kamen
Bemerkenswert: Es fehlen die traditionellen Haltegriffe
Oben: Ein Exemplar aus Hagen
Auch hier fehlen die lieben Haltegriffe, aber das Urinal lädt zu spontaner Doppeltätigkeit ein
Oben: Ein Exemplar aus Bielefeld
Sehen Sie oben die zwei stolzen Haltegriffe blinken?
Mittwoch, 30. Mai 2007
Mallorquinische Idylle
Mittwoch, 4. April 2007
Zwei Fragen
Samstag, 10. März 2007
Freitag, 23. Februar 2007
Tusch! Foto der Woche! Tusch!

Meine sehr verehrten Damen & Herren, wir bitten um Ihre geschätzte Aufmerksamkeit für ein Fotodokument, das uns Restroom Detective Suse zur Verfügung gestellt hat. Es zeigt Theas Thron und ist von derart anmutiger Komposition, von derart selten schöner Farbgestaltung und auch ansonsten ziemlich dufte, dass wir es heute zum Foto der Woche erklären! Tusch und Hurra! Was Suse sonst noch zu bieten hat, ist in unserer Rubrik "private" zu finden. Wer dort ganz genau hinschaut, kann ein maritimes Flair ausmachen, das ebenfalls gediegen ist.
Zum ersten Mal
Zum ersten Mal haben wir nun in den Restroom Charts ein Foto veröffentlicht, auf dem ein Mensch zu sehen ist. Bisher haben wir dies streng vermieden, aber das Foto, das uns Restroom Detective Brinkmann geschickt hat, überzeugte uns dann doch sofort. Denn hier wurde keine uncharmante Indiskretion begangen, sondern hier hat sich der Restroom Detecive bei der dokumentierenden Arbeit selbst fotografiert. Wer weiß, vielleicht ist diese Ausnahme der Beginn einer neuen Bildervariante bei den Charts?
Sonntag, 18. Februar 2007
Innen & außen in Peking
Restroom Detective Frata ist weiterhin aktiv. Diesmal hat er den Charts ein prächtiges Dokument aus Peking geliefert. Dass er dabei so umsichtig war, sowohl das Außenambiente als auch den inneren Anblick zu dokumentieren, hat neue Maßstäbe gesetzt: Zum ersten Mal in der Geschichte der Restroom Charts sind zwei Fotos gemeinsam für einen Ort archiviert worden! Aber sehen Sie doch selbst.
Dienstag, 13. Februar 2007
Aus dem Land des Lächelns

In der Volksrepublik China hat Restroom Detective Frata eine wunderbare Schiffsreise gemacht. Von Yichang ging es mit einem Linienschiff den gigantischen Yangtse hinunter. Gemütlich zieht das Schiff seine Bahn, da bleibt Zeit und Muße für einen Restroom Check: Blümchentapete, Krankenhauskachel und Vollblechwand bieten hier ein erstaunliches Ensemble, das zweifellos fotowürdig ist. Sein weiteres Foto stammt aus Urumqi Turpan und sieht anders aus.
Sonntag, 11. Februar 2007
Mit Dennis Haysbert in Berlin
Der Restroom King in Berlin. Hier gibt’s stets viele Toiletten zu checken, aber diesmal lockt auch die Berlinale. Auf dem Weg von den Potsdamer Platz Arkaden zum Kino Arsenal begegnet uns Dennis Haysbert - Sie wissen schon, der Präsident aus 24 hours. Gemeinsam mit Diane Kruger
und Joseph Fiennes war er auf dem Weg zur Pressekonferenz für seinen neuen Film über die Knastzeit von Nelson Mandela. Aber vorher teilte Mr. Haysbert noch fleißig Autogramme aus.
Montag, 29. Januar 2007
Weltpresse
Heute berichtet das führende Organ der Bielefelder Weltpresse über die Restroom Charts, den Restroom King und alles andere, was wirklich wichtig ist.
Dienstag, 23. Januar 2007
Montag, 1. Januar 2007
Pute auf Reissockel

Im Café Prückel startete der Restroom King die Inspektionstour durch Wien. In diesem Wiener Caféhaus par excellence kann man sich in hübschen Polstermöbeln lümmeln, hier wird Pute auf Reissockel serviert, hier ist nix künstlich auf modern gedrechselt, sondern alles garantiert uns soliden Wiener Charme. Und die Toiletten überraschen mit einem hochgradig bezaubernden Zugang: Mit original Jugendstildesign geleitet die Treppe zum Klo, was leider schon länger neu ist. Dabei muss man quasi die Küche durchqueren, das mag anfangs Befremden auslösen, ist aber nicht uninteressant, denn in der Küche ist gewöhnlich ein großes Tun & Machen. Also gibt’s reichlich was zu glotzen. Wer das nicht mag, kann eine der vielleicht drei Millionen Zeitungen nehmen und sich darin vertiefen. Café Prückel hat uns gefallen, wir kommen wieder.
Samstag, 30. Dezember 2006
Bei Wally
Wir haben da mal eben eine kleine Frage für Dinslaken: Wer weiß eigentlich, warum das Bräustüb’l, die kleine Tränke in der Nähe des Bahnhofs, früher Wally hieß?
Samstag, 23. Dezember 2006
Service am Stehpisser
Ein prächtiges Beispiel für hohen Informationsgehalt innerhalb der Restroom Charts ist das Fotodokument, was Restroom Detective Giorgio in Bayern sicherstellen konnte.
Die Rede ist von einer hochinnovativen Toilette, in der jeder anspruchsvolle Stehpisser journalistisch bestens verwöhnt wird. Mit eigens dafür angebrachter Vorrichtung ist die stets aktuelle BILD-Ausgabe vor den Augen des Urinierers angebracht. Während sich unten der Bürzel ordentlich gehen lässt, kann sich Herrchen oben das Beste aus der Nacktgalerie oder den Horrormeldungen auswählen. Das nennen wir vorbildlichen Service am Stehpisser!
Und wo passiert das alles? Im Waldhäuserbräu natürlich. Eigenwerbung: "eines der bierigsten Lokale im Berchtesgadener Talkessel". Hier erfüllt die Speisekarte kultivierten Menschen wirklich jeden Wunsch: "Absturtz- beschleuniger" oder "Wein, Weib und Gesang - für den Wein sorg’n miar, der Rest is ihre Sach’". Übrigens war dieser gastronomische Edelstein von 1997 bis 2006 Drehort der legendären ZDF-Serie "Tierarzt Dr. Engel". Kopfschüttelnd müssen wir jedoch feststellen, dass die vorbildliche Informationsoffensive am Urinal in der beliebten TV-Serie nie zu sehen war.
ZDF-Intendanz, aufgewacht! Hier wird geschlampt, hier gilt es einzugreifen! Wir fordern daher eine neue "Dr. Engel"-Staffel, die sich endlich zum BILD-Board am Pinkelbecken bekennt.
Die Rede ist von einer hochinnovativen Toilette, in der jeder anspruchsvolle Stehpisser journalistisch bestens verwöhnt wird. Mit eigens dafür angebrachter Vorrichtung ist die stets aktuelle BILD-Ausgabe vor den Augen des Urinierers angebracht. Während sich unten der Bürzel ordentlich gehen lässt, kann sich Herrchen oben das Beste aus der Nacktgalerie oder den Horrormeldungen auswählen. Das nennen wir vorbildlichen Service am Stehpisser!
Und wo passiert das alles? Im Waldhäuserbräu natürlich. Eigenwerbung: "eines der bierigsten Lokale im Berchtesgadener Talkessel". Hier erfüllt die Speisekarte kultivierten Menschen wirklich jeden Wunsch: "Absturtz- beschleuniger" oder "Wein, Weib und Gesang - für den Wein sorg’n miar, der Rest is ihre Sach’". Übrigens war dieser gastronomische Edelstein von 1997 bis 2006 Drehort der legendären ZDF-Serie "Tierarzt Dr. Engel". Kopfschüttelnd müssen wir jedoch feststellen, dass die vorbildliche Informationsoffensive am Urinal in der beliebten TV-Serie nie zu sehen war.
ZDF-Intendanz, aufgewacht! Hier wird geschlampt, hier gilt es einzugreifen! Wir fordern daher eine neue "Dr. Engel"-Staffel, die sich endlich zum BILD-Board am Pinkelbecken bekennt.
Mittwoch, 20. Dezember 2006
dreizimmerküchebad

Was dem Restroom King nicht gefällt: Schlechte Manieren & belästigendes Verhalten wie z.B. öffentliches Urinieren. Hier präsentieren wir eine klare Ausnahme.
Vera Brüggemann & Christine Gensheimer empfangen seit einigen Wochen mittwochs in ihrem dreizimmerküchebad Freunde und Gäste zu einem kleinen künstlerischen Salon. Hier darf – so hat der Restroom King soeben beschlossen – der Stehpisser in aller Öffentlichkeit stehen und machen. Ist halt hübsch gebastelte Kunst. Oder?
Donnerstag, 23. November 2006
Yellow Snow in Bielefeld

Watch out where the huskies go
and don't you eat that yellow snow!
Frank Zappa
Das komische Whynachtsfest steht bevor. Deutschland träumt dann gern von deftigem Schneefall (Langweiler-Stichwort: Weiße Weihnacht). Was dann aber passieren kann, hat Dietmar im Internet gefunden: Fünf Kölner Weihnachtsmänner pissen in Bielefeld einen Kinderspielplatz voll. Das sind Fakten, keine Behauptungen. Dietmar hat recherchiert: Beim Kölner Stadtanzeiger können Kölner Fußballfans ihre Bilder vom 1. FC Köln veröffentlichen. Die Nikoläuse sind also Kölner Fußballfans beim Auswärtspiel in Bielefeld. Und der Spielplatz ist auf Hörweite der Bielefelder Alm (wo bekanntlich Arminia wohnt). Für Bielefelder hier die Adresse der Piss-Stelle: Spielplatz an der Schloßhofstraße, Ecke Melanchtonstraße. Das ist übrigens nicht das einzige Freiluft-Urinal in Bielefeld. Der Restroom King hat schon eins am Rathaus dokumentiert.
Samstag, 18. November 2006
Hannibal Lecter - The Return
Wieder eine bemerkenswerte Produktion aus den einzigartigen Restroom Film Studios!
Mittwoch, 15. November 2006
Montag, 13. November 2006
Ganz viel Landschaft

Immer wieder nett: Rund ums schnuckelige Städtchen Bergen liegt ganz viel holländische Landschaft rum. Und wenn man dann Richtung Nordsee kommt, warten auch im November noch genug Urlauberversorgungs- stationen mit Pommes Spezial & Bier & Kaffee auf ihre Gäste. So zum Beispiel die Kneipe De Campernol, wo auch feste Nahrung ausgegeben wird. Sie liegt in Camperduin, und zwar direkt hinterm Deich. Die Gefahr zu ertrinken, ist hier offenbar so groß, dass sogar am Urinal eindringlich darauf hingewiesen werden muss.

Was man sich nicht entgehen lassen darf, ist ganz klar ein Marsch immer am Wasser entlang durch den holländischen Herbststurm. Große Klasse, das!
Sonntag, 12. November 2006
Das Beste von Amsterdam
Amsterdam ist stolz auf sein Reijksmuseum, wo man nicht nur Rembrandts Nachtwache bestaunen, sondern auch bei Bedarf eine gepflegte Toilette aufsuchen kann. Wer sich dem Museum nähert, muss durch ein Spalier von Galerien hier & Galerien da, die allesamt von den Brosamen der Touristen leben, die täglich zum Rijksmuseum pilgern.

Auch wenn nicht alle in die richtige Richtung staunen: Bei Rembrandts Nachtwache versammelt sich immer viel Volk
Die schmucken Kunst-Galerien rund ums Reijksmuseum bieten alles: Modernes & Antikes, Kitschiges & Gehobenes, Gefälschtes & wahre Unikate. Eines hat den Restroom King dabei besonders gefesselt: Eine Würdigung des Sammelns, die im Schaufenster einer Galerie für moderne Kunst hing und Passanten zuflüsterte: "Schaut her, wie schön doch Alltagsdesign ist, wenn man es richtig platziert und multipliziert." 4.500 Euro ist der Preis für diese Collage. Geschenkt, was?

Zum Ver- größern anklicken: Deckblätter von Streich- holzschach- teln aus den 60er Jahren bilden eine fulminante Würdigung des heiligen Sammelns

Auch wenn nicht alle in die richtige Richtung staunen: Bei Rembrandts Nachtwache versammelt sich immer viel Volk
Die schmucken Kunst-Galerien rund ums Reijksmuseum bieten alles: Modernes & Antikes, Kitschiges & Gehobenes, Gefälschtes & wahre Unikate. Eines hat den Restroom King dabei besonders gefesselt: Eine Würdigung des Sammelns, die im Schaufenster einer Galerie für moderne Kunst hing und Passanten zuflüsterte: "Schaut her, wie schön doch Alltagsdesign ist, wenn man es richtig platziert und multipliziert." 4.500 Euro ist der Preis für diese Collage. Geschenkt, was?

Zum Ver- größern anklicken: Deckblätter von Streich- holzschach- teln aus den 60er Jahren bilden eine fulminante Würdigung des heiligen Sammelns
Freitag, 10. November 2006
Von Harlem nach Haarlem
Wer gerade noch in New Yorks Harlem gewesen ist, den zieht’s bei einer Holland-Tour natürlich nach Haarlem. Und hier lockt zweifellos das Frans Hals-Museum! Viele holländische Meister des Goldenen Jahrhunderts sind hier versammelt, das Museum ist klasse gemacht und das Klo achtet auf die Hygiene der Besucher: „Na plassen, handen wassen“ kann man im Urinal lesen und fragt sich unwillkürlich: Waschen sich die Holländer sonst nicht die Pfötchen nach dem Pinkeln??

Restroom Kings Lieblingsgemälde im Frans Hals-Museum: 350 Jahre alt und noch immer superklasse!

Restroom Kings Lieblingsgemälde im Frans Hals-Museum: 350 Jahre alt und noch immer superklasse!
Montag, 30. Oktober 2006
Reiseziel Niederlande
Die Reisevorbereitungen sind abgeschlossen, die Reise geht heute los. Grund der Reise: Bisher fehlen die Niederlande in der Liste der Restroom Charts, das muss geändert werden! Also verabschiedet sich der Restroom King nun für eine gute Woche zum Restroom Check nach Amsterdam und zur holländischen Nordseeküste. Nach der Rückkehr wird sofort & ausführlich berichtet.
Tot weerziens!
Tot weerziens!
Mittwoch, 25. Oktober 2006
Restroom Charts - Der Film
Voller Filmgenuss nur mit eingeschaltetem Lautsprecher:
"Restroom Hopping – Die netten Toiletten"
Eine Blitzeinführung in die großartige Welt der Restroom Charts
Musik: Die erstaunlichen Spitfire spielen so schnell sie können Rio-Rita
Montag, 23. Oktober 2006
Der Weiße Schwan von Chinatown

Der Weiße Schwan von Chinatown ist eine Bäckerei. Doch das Logo über der Eingangstür redet nicht von einer Bakery, sondern von einer Bakerk - was mag das sein? Eine holländische Kirche für Bäcker? Wir sind mutig, wir gehen hinein!
Uns empfängt ein kleiner, sympatisch angeschmuddelter Sitzraum, der von Ausgabetheke, Kasse und Trallala umrahmt wird. Die Ausgabetheke ist der Herrschaftsbereich einer jungen Frau, die nur eins im Sinn hat: "Was will der Kunde? Ich pack's ihm hurtig ein!" Unser Zögern (Wie schmecken diese fremden Sachen eigentlich?) versteht sie natürlich nicht und drängt mit asiatischer Freundlichkeit auf flotte Auswahl. Da fallen unsere Blicke auf ein sehr großes, sehr dickes und vor allem sehr gelbes Ding in Bärenfaustgröße. Das wird geordert, und zack-zack sind unsere gelben Bärenfäuste in braune Tüten gepackt, für die uns an der Kasse nur müde 30 Cent pro Stück berechnet werden.
Wir nehmen im Sitzraum Platz und öffnen unsere Tüten. Seltsam fremd schaut uns die tiefgelbe Oberfläche der chinesischen Bärentatze an. Der Jüngste von uns hat als erster ausreichend Mut & Hunger und beißt entschlossen zu. Im Innern der Bärenfaust überrascht ein Hohlraum, der mit feinsüßer, neongelber Masse gefüllt ist. Wir rätseln, um welchen Trägerstoff es sich bei der grellen Masse wohl handeln mag: Reispüree? Kartoffelpampe? Weltraumplasma? Schon bald ist uns die Frage schnurz, und wir essen fröhlich weiter.
Nachdem wir unseren Kuchenhunger besänftigt haben, geht es zum obligatorischen Restroom Check. Nach kurzer Beratung ist uns klar: Wer hier zur Toilette geht, muss sehr, sehr mutig sein. Später lesen wir im Internet, dass der Weiße Schwan in Manhattans Chinatown den Hygiene-Check des Gesundheitsamtes nicht vollständig überstanden hat. Aha.
Aber die große, gelbe Bärentatze war trotzdem gut.
Samstag, 21. Oktober 2006
Top of the Rock

Gehören Sie auch zu den Leuten, die gern möglichst lange Schlange stehen? Dann müssen Sie bei einem New York-Besuch unbedingt zum Empire State Building gehen. Wenn Sie unter einer Stunde Wartezeit oben auf dem Gebäude sind, dann ging's ja noch flott.
Wer hingegen ruckzuck durchgehen möchte, um zügig nach oben zu kom-men, der geht dann doch besser zum Rockefeller Center und fährt - ohne nenneswerte Wartezeit - mit einem Raketenaufzug zum Top of the Rock. Man hat hier nicht nur den selben prächtigen Ausblick auf New York wie vom Empire State Building, sondern sieht auch noch das Empire State Building selbst - ein weiterer Vorteil.
Zum Restroom Check geht's von der Aussichtsplattform mit dem Aufzug runter in die 66. Etage. Die Aufzugtüren öffnen sich direkt im Toilettenbereich. Auch hier schneidet Top of the Rock gut ab.

Blick nach Süden: Das Empire State Buildung vor der Downtown

Blick nach Norden: Der Central Park bewacht von Türmen
Mittwoch, 18. Oktober 2006
Harlems Starbucks im Doppeltest
Läden, die guten Kaffee ausschenken, sind Oasen des Glücks. Also gehörte unser Check beim Besuch von New Yorker Star-bucks-Filialen nicht nur den Restrooms, sondern auch dem gött-lichen schwarzen Getränk. Harlems Starbucks in der 125. Straße hat den Doppeltest rundum bestanden: Der Kaffee hat unsere Seelen erfrischt, und das Klo war ausreichend fotogen. Oben ist ein Foto vom Schank-raum zu bewundern, und das Foto vom Restroom ist wie immer hier.Bei Starbucks muss ein Mann erwähnt werden, dessen Name Winter ist. 1997 hat er damit begonnen, alle (in Worten: ALLE) Starbucks zu fotografieren. Die Restroom Charts wollen bekanntlich nichts weiter als alle (in Worten: ALLE) öffentlich zugänglichen Toiletten fotografieren, somit haben wir Restroom Detectives großes Verständnis für Winters wertvolles Anliegen. 5821 Starbucks aus Nordamerika hat der Unermüdliche bis heute fotografiert und 409 aus Europa, Asien und Südamerika. Winter ist hier zu Hause. Und wenn er auf seinen Fototouren mehrere Nächte im Auto geschlafen hat, dann sieht er so aus. Very best wishes, Mr. Winter!
Fast hätten wir's vergessen: Im Moment entsteht ein Dokumentarfilm über Winters Jagd auf Starbucks-Filialen. Die Website Starbucking Movie berichtet aktuell über das Filmprojekt.
Eine kleine McDonald's-Statistik

Aber noch einmal zurück zu McDonald's.
13 Filialen sind bisher gecheckt worden:
1 in Manhattan/Harlem, NY
1 in Manhattan/Chinatown, NY (hier wird der Name in chinesischen Schriftzeichen angezeigt - kann man's rechts erkennnen?)
2 in Manhattan, NY
1 in der Bronx, NY
3 in Rom
1 in Berlin
1 in Schönau am Königssee
1 in Osnabrück, Niedersachsen
1 in Glasgow, Schottland
1 in Perth, Schottland
2 in Stirling, Schottland (Hier - in Stirling, nicht in einer der McDonald's-Filialen - spielt übrigens Mel Gibsons Braveheart. Enorme Denkmäler und Museen erinnern in und um Stirling an die schottische Schlacht der Schlachten. Ein Denkmal erinnert auch an Mel Gibson. Es ist jedoch so hässlich, dass man Mr. Gibson fast bemitleiden möchte)
Vermutlich hat die McDonald's-Kette noch weitere Filialen, daher rufen wir alle auf: Werdet Restroom Detectives! Helft, auch die restlichen Filialen zu checken! Das Posten der Fotos geht anschließend erstaunlich leicht, und zwar hier
Dienstag, 17. Oktober 2006
Will Smith kämpft mit Vampiren

Ein Taxi liegt quer über dem Brückengeländer, eine wilde Ballerei ist zu hören - was ist los?! Ganz einfach: Will Smith dreht seinen neuen Film, und wir sind dabei. Und zwar in Manhattan am Grand Central Station. Die immergleiche Film-Szene wird zum sounsovielten Male gedreht, das Volk steht unter der Brücke, reckt die Fotohändis hoch und hofft, Will Smith damit zu erwischen. Doch der ist nicht zu sehen, gut verdeckt von der breiten Brücke in luftiger Höhe über der Straße vorm Bahnhof.
Es geht um sein neustes Filmprojekt "I am Legend", eine apokalyptische Geschichte, die in New York spielt. Ein Virus hat die Bevölkerung in vampiristische Mutanten verwandelt, die nachts derbes Chaos anrichten. Will Smith, der in dem Film Robert Neville heißt, ist der einzige Nichtinfizierte, und versucht das Beste draus zu machen.
Wir haben auch versucht, das Beste draus zu machen, dass Will Smith vor unserer Nase mit Aliens kämpfte und platzierten uns vor dem Ende der Brücke. Vielleicht, so unsere simple Überlegung, macht er ja gleich Feierabend und geht zu seinem schwarz-glänzenden Mercedes, der in einer Seitenstraße zwischen diversen Trucks der Filmgesellschaft steht. Wir hatten noch gar nicht zu Ende gemutmaßt, da kam er auch schon. Den Kaffee-Becher in der Hand und seinen Bodyguard zur Rechten schaukelte er in typisch lockerer Will-Smith-Gangart zügig auf uns zu.
Natürlich haben wir ihn angequatscht, soviel Zeit muss auch für Restroom Detectives mit stets wichtigen Aufgaben drin sein. Er war bester Stimmung, bedankte sich am Ende auf Deutsch für unser Anliegen und verschwand danach in einem der fetten Trucks, wo seine Garderobe war.


Füße waschen bei McDonald's

Nach unserer Ankunft in New York ging's gleich zum Frühstück, und zwar bei McDonald's in der 47th Street. Ein großer Kaffee, eine seltsame Eierspeise und was man dort noch so futtert, wenn der Morgen graut, war uns hold. Vorher übernahm ich allerdings noch den obligatorischen Restroom Check und erhielt eine prima Sondervorstellung. Ein junger Mann in gepflegtem Äußeren wusch sich den linken Fuß im Handwaschbecken. Nun, es kann ja sein, dass sowas mal sein muss, und meintwegen auch bei McDonald's in der 47th Street. Jedoch verließ der Füßling die Toilette nicht, so lang wir uns in dieser Schnellgastronomie aufhielten - und wir frühstückten lang und ausgiebig. Von europäischer Neugierde getrieben, schauten wir noch zweimal nach und - ja - der junge Mann wusch und wusch und wusch noch immer. Übrigens mit großem mechanischen Einsatz: Seine Finger rieben intensiv und hektisch zwischen den Zehen hin & her.
Ob er noch immer dort steht und wäscht? Oder war das eine Aktion von Canded Camera? Oder ist das eine neue Trendsportart, die bald auch Europa erreicht haben wird? Wir wissen es nicht.
Montag, 16. Oktober 2006
Thassos
Rückkehr von Sardellenpizza mit zweimal Becks Bier; Anlass: Restroom Detective Karl ist von Thassos zurück und bringt gute Nachrichten mit: Fünf solide Fotos haben er und Angelika für die Restroom Charts sichern können.
Thassos ist die nördlichste griechische Insel, sie liegt an der Grenze zwischen Mazedonien und Thrakien, nur wenige Kilometer vor der mazedonischen Küste. Die Lage bestimmt natürlich maßgeblich das Erscheinungsbild von Thassos, denn die Insel ist sehr grün und fruchtbar. Die direkte Nähe zum Festland sorgt für ein mildes Klima, ganz im Gegensatz zu den vielen sehr trockenen griechischen Inseln mit heißem Klima, die weiter südlich in der Ägäis liegen.
Wir sind also alle sehr gespannt, wie die Klofotos aussehen werden. Sie können allerdings erst nächste Woche gepostet werden. Wer bis dahin nicht warten mag, kann derweil das bisher einzige Thassos-Foto der Charts bewundern (gepostet von Restroom Detective Frau Karin - übrigens schon 1991 aufgenommen): hier isses
So, nun wird noch eine kleine Nahrung gesucht und dann der Nachtschlaf eingeleitet; morgen gibt's weitere Infos zur New York-Tour.
Thassos ist die nördlichste griechische Insel, sie liegt an der Grenze zwischen Mazedonien und Thrakien, nur wenige Kilometer vor der mazedonischen Küste. Die Lage bestimmt natürlich maßgeblich das Erscheinungsbild von Thassos, denn die Insel ist sehr grün und fruchtbar. Die direkte Nähe zum Festland sorgt für ein mildes Klima, ganz im Gegensatz zu den vielen sehr trockenen griechischen Inseln mit heißem Klima, die weiter südlich in der Ägäis liegen.
Wir sind also alle sehr gespannt, wie die Klofotos aussehen werden. Sie können allerdings erst nächste Woche gepostet werden. Wer bis dahin nicht warten mag, kann derweil das bisher einzige Thassos-Foto der Charts bewundern (gepostet von Restroom Detective Frau Karin - übrigens schon 1991 aufgenommen): hier isses
So, nun wird noch eine kleine Nahrung gesucht und dann der Nachtschlaf eingeleitet; morgen gibt's weitere Infos zur New York-Tour.
Kulturschock

Sofort nach der Landung in Düsseldorf war der Kulturschock New York vs. NRW schon heftig, ist aber inzwischen überstanden. Unsere Inspektionsreise zum Big Apple war zweifellos erfolgreich: Fast 50 neue Klofotos aus allen Stadtteilen von New York konnten in dieser aufregenden Woche gebunkert werden. Inzwischen sind sie alle hier onlein zu besichtigen. Manhattan ist am stärksten vertreten, Staten Island am wenigsten ...
Auweia, das Telefon gibt keine Ruhe - ich melde mich später wieder.
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